Weitere Plugins
Alle Plugins kommen mit dem Update ausgeschaltet an. Du schaltest sie unter System → Plugins ein. Ausschalten löscht keine Daten.
Mehrsprachig
Abschnitt betitelt „Mehrsprachig“Jede Sprache bekommt eigene Adressen wie /en/…. Unter Marketing → Sprachen wählst du die Sprachen,
übersetzt Artikel, Kategorien und Seiten einzeln oder gibst eine CSV an Übersetzer. Oberflächentexte
sind Knöpfe und Überschriften aus dem Builder; ersetzt wird der ganze Text eines Elements.
Was nicht übersetzt ist, erscheint auf Deutsch. Lass Rechtstexte von jemandem übersetzen, der sich damit auskennt.
Die Bestellung merkt sich ihre Sprache, und Mails gehen in dieser Sprache raus, auch wenn du den Versand später im deutschen Backend buchst. Englische Fassungen sind dabei, für andere Sprachen trägst du sie unter Sprachen → Mailvorlagen ein. Ohne Fassung bleibt die Mail deutsch.
Rechnungen bleiben zunächst deutsch. Du kannst sie unter Sprachen auf die Sprache der Bestellung umstellen. Das Finanzamt darf bei fremdsprachigen Belegen eine deutsche Übersetzung verlangen, kläre das also vorher mit deinem Steuerbüro.
Währungen
Abschnitt betitelt „Währungen“Unter Marketing → Währungen wählst du, welche Währungen Besucher sehen können. Neben dem Euro-Preis steht dann eine ungefähre Umrechnung zum Tageskurs der Europäischen Zentralbank mit dem Hinweis „Abrechnung in Euro“.
Bezahlt wird weiter in Euro. Warenkorb, Kasse, Zahlung und Rechnung ändern sich nicht. Sind die Kurse älter als sieben Tage, zeigt der Shop keine Umrechnung mehr. Das Plugin braucht die Aufgabenplanung.
Buchhaltung
Abschnitt betitelt „Buchhaltung“Unter Aufträge → Buchhaltung schaltest du die automatische Übergabe ein: Neue Rechnungen und Korrekturbelege gehen per Mail an deine Buchhaltung, Fehlschläge werden wiederholt. Dort entsteht auch der DATEV-Stapel. Berater- und Mandantennummer sowie die Konten stimmst du mit deinem Steuerbüro ab.
Schnittstelle
Abschnitt betitelt „Schnittstelle“Unter Schnittstelle (API) legst du Schlüssel mit einzelnen Rechten an, etwa für eine Warenwirtschaft. Der Schlüssel wird nur einmal angezeigt. Die Seite zeigt auch, welche Abrufe es gibt.
Kaufschutz
Abschnitt betitelt „Kaufschutz“Für knappe Ware: Die Höchstmenge je Bestellung steht am Artikel unter Lager und wirkt auch ohne Plugin. Das Plugin ergänzt eine Grenze je Besteller über einen Zeitraum, eine Reservierung beim Betreten der Kasse und eine Liste auffälliger Mehrfachbestellungen. Die Liste sperrt niemanden.
Wieder da
Abschnitt betitelt „Wieder da“Bei ausverkauften Artikeln erscheint ein Formular am Kaufknopf. Kunden bestätigen per Mail und bekommen genau eine Nachricht, wenn der Artikel zurück ist. Die Übersicht zeigt, worauf wie viele warten. Gilt für den Artikel als Ganzes, nicht für einzelne Varianten.
Adressen
Abschnitt betitelt „Adressen“Statt /p/… und /kategorie/… wählst du eigene Adressteile. Alte Adressen leiten dauerhaft weiter. Ein
Wechsel kostet oft einige Wochen Sichtbarkeit in Suchmaschinen, also am besten nur einmal ändern.
Barrierefrei
Abschnitt betitelt „Barrierefrei“Bringt Sprunglink, sichtbaren Tastaturfokus und Beschriftung von Symbolknöpfen in jedes Theme. Es ersetzt keine Prüfung nach dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz.
Wasserzeichen
Abschnitt betitelt „Wasserzeichen“Unter Medien → Wasserzeichen lädst du dein Logo als PNG hoch und stellst Position, Deckkraft und Größe ein. Der Shop zeichnet alle Bilder, die an einem Artikel hängen, nach und nach im Hintergrund. Logos und Banner bleiben frei, ebenso kleine Fassungen wie im Warenkorb.
Das Original bleibt ohne Zeichen. Daraus rechnet der Shop zurück, und Produktfeeds nutzen es, weil Google Wasserzeichen dort nicht zulässt. Wer die genaue Adresse kennt, kommt also weiter an das Original; ein vollständiger Kopierschutz ist das nicht. Willst du das Plugin abschalten, nimm erst den Haken raus und warte, bis nichts mehr offen ist, sonst bleiben die Zeichen stehen. Das Plugin braucht die Aufgabenplanung.
Bildspeicher (S3)
Abschnitt betitelt „Bildspeicher (S3)“Spiegelt die Bilder der Mediathek in einen S3-kompatiblen Behälter, etwa bei AWS, Hetzner oder Cloudflare R2, und liefert sie von dort aus. Das entlastet deinen Server beim Ausliefern, spart aber keinen Speicherplatz, denn die Bilder bleiben auch lokal, und dort entstehen die Bildgrößen. Es ist auch kein Backup: Gelöschte Bilder verschwinden auch im Behälter.
Unter Medien → Bildspeicher trägst du Endpunkt, Region, Behälter, Zugangsdaten und die öffentliche Adresse ein. Der Behälter muss öffentlich lesbar sein. Prüfe mit Verbindung prüfen, warte den ersten Abgleich ab und schalte dann die Auslieferung ein. Ausschalten wirkt sofort, und es fehlt kein Bild. Der Anbieter gehört in deine Datenschutzerklärung, denn jeder Besucher ruft die Bilder dort ab.