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Zahlungsanbieter einrichten

Die Zugänge stehen unter Zahlung & Versand → Zahlungsanbieter. Welche Zahlarten der Kunde in welcher Reihenfolge sieht, regelst du danach unter Zahlungsarten.

  1. Im PayPal-Entwicklerbereich unter Apps & Credentials eine App anlegen (erst Sandbox, später Live). Dort stehen Client-ID und Secret.
  2. In der App unter Webhooks einen Webhook anlegen:
    • Adresse: https://deine-domain.de/paypal/webhook
    • Ereignisse: Payment capture completed und Payment capture refunded
    • Die angezeigte Webhook-ID kopieren.
  3. Im Shop: PayPal aktiv, Modus (Sandbox/Live), Client-ID, Secret, Webhook-ID. Ohne Webhook-ID lehnt der Shop jeden Webhook ab — Zahlungsbestätigungen und im PayPal-Konto ausgelöste Erstattungen kämen dann nicht an.

Was der Shop tut: Er legt die Bestellung bei PayPal an, prüft bei der Rückkehr Betrag und Bestellung, verbucht die Zahlung und setzt die Bestellung auf „In Bearbeitung”. Erstattungen gehen aus der Bestellung heraus („Jetzt erstatten”) oder im PayPal-Konto — beide landen an der Bestellung.

Mollie bündelt viele Zahlarten unter einem Vertrag: Kreditkarte (mit Google Pay), Apple Pay, Klarna, Banküberweisung und mehr.

  1. Im Mollie-Dashboard unter Entwickler → API-Schlüssel den Test-Schlüssel (test_…) bzw. Live-Schlüssel (live_…) kopieren.
  2. Im Shop: Mollie aktiv, API-Key. Der Schlüssel bestimmt den Modus — die Einstellung zeigt ihn an („Modus: LIVE”).
  3. Speichern — danach erscheinen die Methoden, die in deinem Mollie-Konto freigeschaltet sind, je mit eigenem Schalter (Kreditkarte, Klarna, Banküberweisung …). Was in Mollie abgeschaltet wird, verschwindet auch hier.

Einen Webhook musst du nicht eintragen: Der Shop gibt die Adresse bei jeder Zahlung selbst mit. Klarna verlangt Bestellpositionen und eine vollständige Rechnungsanschrift — der Shop schickt beides. Apple Pay erscheint nur auf Geräten, die es können. Erstattungen im Mollie-Konto verbucht der Shop beim nächsten Abruf selbst.

  1. Im Stripe-Dashboard unter Entwickler → API-Schlüssel: Publishable Key (pk_…) und Secret Key (sk_…). Test- oder Live-Modus steckt im Schlüssel.
  2. Unter Entwickler → Webhooks einen Endpunkt https://deine-domain.de/stripe/webhook anlegen und das Webhook-Secret (whsec_…) kopieren.
  3. Im Shop: Stripe aktiv, beide Schlüssel, Webhook-Secret.

Die Kartenzahlung läuft in einem eingebetteten Fenster. Bei der Rückkehr prüft der Shop Betrag und Bestellung.

  1. Vorkasse aktiv.
  2. Kontoinhaber, Bank, IBAN, BIC — hier und nur hier. Die Bankverbindung erscheint automatisch in der Bestellbestätigung, auf der Danke-Seite und auf der Rechnung.
  3. Verwendungszweck: {order_no} wird durch die Bestellnummer ersetzt.
  4. Hinweis an Kunden, z. B. die Zahlungsfrist.

Geht das Geld ein, stellst du die Bestellung unter Zahlung & Rechnung → Zahlungsstatus auf Bezahlt. Erst dann werden digitale Artikel freigeschaltet und die Bestellung rückt in „In Bearbeitung”.

  • Zahlungen werden beim Anbieter bestätigt, nicht im Browser: Der Shop fragt bei der Rückkehr und per Webhook nach Betrag, Währung und Bestellung.
  • Kartendaten berühren den Shop nie.
  • Bestellversuche sind je Minute und IP begrenzt.

Bei PayPal und Kreditkarte entsteht die Bestellung erst, nachdem das Geld eingezogen ist. Scheitert die Anlage danach an einem technischen Fehler, geht nichts verloren: Der Shop hat den Warenkorb vor dem Einziehen festgehalten und trägt die Bestellung nach — sofort, wenn die Zahlungsbestätigung des Anbieters kommt (dafür die Webhook-ID bzw. das Webhook-Secret eintragen), sonst automatisch in wachsenden Abständen. Du bekommst eine Mail an die Adresse für Bestellmeldungen, und das Dashboard zeigt eine dringende Warnung, bis der Fall erledigt ist. Der Kunde sieht statt einer Fehlerseite den Hinweis, dass seine Zahlung angekommen ist und er nicht noch einmal bezahlen soll.

Unter Bestellungen → Zahlungen ohne Bestellung (Adresse /admin/orders/zahlungen) steht jeder Fall mit Jetzt anlegen und Erledigt. Stand Prüfen heißt: Bei einer Kartenzahlung passte der Betrag nicht zum Warenkorb — dann entscheidest du, ob du die Bestellung anlegst oder erstattest. Voraussetzung für das automatische Nachtragen ist die Aufgabenplanung (Cronjob).